Montag, 28. Mai 2018

Es wird "entmägelt" und gewerkelt

In den letzen beiden Wochen hat sich auch bezüglich der Mängel einiges getan. Zum einen war die Firma Höffner da, um die beim Küchenaufbau falsch ausgesägte Arbeitsplatte zu tauschen und das fehlende Rohsystem des Wrasenabzugs im Herd anzubringen.

Weiterhin hat Streif die Macken in der Treppe ausbessern lassen und uns kontaktiert, dass die Waschbecken (ihres Zeichens schief) bestellt sind, so dass wir auch hier mit einer baldigen Ausbesserung rechnen. Hoffentlich machen sie die Dusche gleich mit, unser geplantes Wellnessbad ist ganz schon "unwellness". 😉

Auch mit unserer Einrichtung geht es voran. Immer mehr Kisten sind ausgepackt, der Keller verwandelt sich durch neue Regale von einem "Wo war das nochmal?" zu einem "Da ist es ja!" und nachdem wir nun auch endlich das letzte Stück Boden gelegt haben, wird nun auch die Verteilung des Estrichstaubs deutlich weniger werden. Wie oft der Boden allerdings noch gewischt werden muss, bis der ganze Staub wirklich weg ist, das wissen nur die 👻👻👻.

Dienstag, 15. Mai 2018

Inbetriebnahme Heizung

Die Firma Zimmermann war bei uns, um unsere Heizungsanlage "Proxon" in Betrieb zu nehmen.
Dafür mussten in den Lüftungauslässen noch Heizelemente eingebaut werden, damit jeder Raum individuell um ein paar Grad über der Grundtemperatur erwärmt werden kann.
Startbildschirm des Bedienpanels


Geheizt wird bei uns nur mit der Außenluft, die durch einen Wärmetauscher im Keller mit Unterstützung der verbrauchten Luft aus dem Haus erwärmt wird.
Seit Februar lief die Anlage nur im Notbetrieb und konnte unser Haus trotzdem angenehm warm halten, obwohl es kalte Tage gab. Unser Warmwasser wird ebenfalls durch eine Wärmepumpe erwärmt. Dabei wird die Restwärme der verbrauchten Luft genutzt, damit der Wasserspeicher effektiver arbeiten kann.

In den einzelnen Räumen wurden Bedienstellen eingebaut, um die Räume jeweils aufzuheizen. Nicht unbedingt hübsch, erfüllt aber seinen Zweck.
Thermostat für Heizelemente
In der Küche, in den Bädern, im Flur oben und in der Ankleide wird die Luft abgesaugt. Davon hört und spürt man übrigens nach der Inbetriebnahme nichts mehr. Die Luftmengen werden für jeden Raum separat ausgemessen und eingestellt.
Einmessen der Luftmengen
Am Ende gab es noch eine Einweisung in die Bedienung der gesamten Anlage. Im Keller befindet sich ein Schieberegler, der während der Heizperiode kalte Luft in das Schlafzimmer lässt.
Dort schlafen nämlich in der Regel zwei Personen, sodass eine Menge Körperwärme den Raum aufwärmt. Damit es nicht zu warm wird, lässt sich durch den Bypass kältere Luft dazumischen. Wir können auch berichten, dass der typische Schlafzimmergeruch nach dem Aufstehen nicht vorhanden ist

Im Sommer wird die Lüftungsintensität tagsüber reduziert, damit keine warme Luft ins Haus gebracht wird, während in den Abendstufen die Lüftung auf voller Leistung läuft, um kühlere Luft ins Heim zu lassen. Das scheint bisher ganz gut zu funktionieren. Heute hatten wir draußen 32°C und im Haus angenehme 24°C 👌

Um den Stromverbrauch der Anlage machen wir übrigens keine Sorgen, da wir die Verdrahtung im Sicherungskasten so einstellen werden, dass unsere PV-Anlage auch die Proxon betreibt.


Freitag, 27. April 2018

Inbetriebnahme Photovoltaik

Damit die Photovoltaikanlage auch benutzt werden darf, muss bei uns ein Zweirichtungszähler eingebaut werden.
Dieser misst, wieviel Strom in das Netz eingespeist wird. Unser Netzbetreiber und die Firma Meikowe waren dafür bei, damit der Zähler getauscht werden kann. Leider misst unsere Anlage seitdem den Eigenverbrauch und den Netzbezug nicht mehr richtig, sodass wir momentan die Falschen Werte angezeigt bekommen.

Montag, 23. April 2018

endlich das neue Zuhause einrichten

Die Woche nach dem Umzug hatten wir Urlaub. Diesen nutzten wir zum einen dazu, unsere Mietwohnung zu übergeben, zum anderen für die viel schönere Tätigkeit namens: Einrichten! Unser Ziel war es, nach dieser Woche den Bereich Wohnen, Essen und Kochen komplett fertig zu haben. Die Umzugskartons sollten so schnell wie möglich verschwinden.

Da wir in der Zeit vor dem Umzug kaum Zeit hatten, uns über die Anordnung der Möbel Gedanken zu machen, wurde der ein oder andere Schrank doch noch von A nach B getragen, um am Ende doch an Stelle C oder K (wie Keller) zu landen. Dieses Ziel konnten wir am Mittwoch Abend erreichen, aber eine Pause haben wir uns nicht gegönnt. Im Gegenteil: in dieser Woche haben wir außerdem:

- Kleiderschränke eingeräumt
- die IKEA-Küchenabteilung leer gekauft
- die neue Spülmaschine mit dem neuen Geschirr eingeweiht
- ausgiebig den neuen Herd bekocht
- die Reste der leckeren Gulaschsuppe verputzt
- tapeziert und Fußleisten fertig gemacht

und und und... Wir haben immer noch viel vor uns, aber das Gröbste ist geschafft. Wenn wir also nach der Arbeit heim kommen, dann kommen wir in ein Haus, in dem wir uns wohl fühlen und das so eingerichtet ist, wie wir es uns vorgestellt haben. In den nächsten Wochen werden wir nach und nach die letzten Reste tapezieren, Kisten auspacken und bestimmt noch das ein oder andere Mal ein gewisses schwedisches Möbelhaus besuchen oder online-shoppen.

Eva beim Aufbau des begehbaren Kleiderschranks
Die IKEA Küchenabteilung ist fast leer :)

Samstag, 21. April 2018

Umzug

Endlich ist es soweit! Um acht Uhr haben wir den LKW für unseren Umzug bei der Verleihfirma abgeholt und ab halb neun hieß es: fleißig anpacken und einladen!

Da wir bereits die beiden Tage vorher schon zum einen unsere Papageien, zum anderen unser Wasserbett umgezogen UND schon eine Nacht im neuen Haus geschlafen hatten, ging der Umzug locker von der Hand. Unsere Schränke waren bereits auseinandergebaut und beschriftet, so dass im Haus nichts an der falschen Stelle landen würde. Das Wetter war uns wohlgesonnen und wir hatten bis 12 Uhr unser gesamtes Leben in einen einzigen LKW verpackt.

Um halb eins gab es im neuen Zuhause erst mal eine Stärkung der besonders leckeren Art. Evas Mama hatte zwei große Töpfe Gulaschsuppe vorbereitet, schon mal Kaffee gekocht und den Tisch gedeckt. Alle Helfer konnten sich nun mal kurz entspannen und Kraft tanken, bevor es hieß: Alles wieder raus!

Bauherrin und Bauherr waren fleißige Dirigenten der Helfer, so dass wir bis um ca 15 Uhr alle Möbel und Kisten dort stehen hatten, wo sie (erst mal) hin sollten. Für die Helfer gab es noch ein Feierabendbier und für die neuen Bewohner in den Lachewiesen II den ersten Abend auf der neuen Couch (nachdem der Fernseher provisorisch eingerichtet war 😉).

Für mehr hat die Kraft an diesem Tag aber nicht mehr gereicht. Erschöpft, aber glücklich konnten wir endlich sagen: wir leben in unserem Eigenheim 💓🏠💑

Mittwoch, 11. April 2018

Küchen- und Möbellieferungen / Kanalarbeiten

Es war voll im Haus, sehr voll sogar.
Für den Mittwoch hatten wir frei, da unsere Küche geliefert werden sollte. Um den Tag bestmöglichst zu nutzen, haben wir versucht alle möglichen Termine auf diesen Tag zu koordinieren. Das ist uns sehr gut gelungen.
Geplant waren:
  • Lieferung der Küche durch Möbel Höffner
  • Lieferung des Esstischs, Stühe und Couch durch Möbel Höffner
  • Lieferung der Kleiderschränke durch IKEA
  • Ausbersserung der Schirmung unserer Netzwerkdose

Hinzu kam dann noch, dass unser Maler nach seinem Urlaub wieder anfing mit  seinen Spachtelarbeiten. Ganz spontan stand dann auch noch unser Erdbauer vor der Tür um uns die restlichen Abwasseranschlüsse am Haus zu machen.

Weil noch genügend Zeit war, wurden auch gleich die Rohre für das Regenwasser eingegraben. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt an die Zisterne und die Rigole angeschlossen. Für eventuelle Anschlüsse von Regenrinnen in der Zufahrt und für einen späteren Regenrohranschluss der Garage wurden uns bereits Abzweige in die Verrohrung vorbereitet.

Montag, 9. April 2018

Mangel Fensterabdichtung

Der Streif Kundendienst war heute mittag da, um die Abdichtung des Küchenfensters auszubessern. Das wurde von unserer Baubegleitung bei der Abnahme bemängelt und musste unbedigt erledigt werden, bevor in zwei Tagen die Küche geliefert und die Arbeitsplatte eingebaut wird, da die Platte in die Fensternische eingelassen wird.

Der Mitarbeiter war sehr nett und erledigte gleich noch ein paar andere kleinere Mängel, die wir auf der Liste stehen hatten.

So wurde die Lücke in der Wand über der Badewanne durch ihn verschlossen, das Loch unterhalb der falsch gebohrten Schalter im Kinderzimmer wurde zugespachtelt.

Außerdem erklärte er uns gleich noch ein paar Sachen an unserem Haus. So wurde von ihm die Terassentür neu eingestellt und er hat uns gezeigt, wie wir sie selbst einstellen können.
Der Türschnapper der Terassentür wurde auch gleich eingestellt, da er nicht funktionierte. Ein Mangel, den wir noch nicht entdeckt hatte.

Die Funktion der Dichtungslippe der Klimatür am Kellerabgang wurde uns gezeigt und dabei gleich noch festgellt, dass dort ein Teil abgebrochen ist. Desweiteren wurde uns die Einstellung der Endlagen unserer elektrischen Rolläden näher gebracht und wie wir an das Innenleben des Rolladenkastens kommen.

Alles in allem sind wir wirklich sehr zufrieden und wollen den Mitarbeiter loben. So sollte Service aussehen!

Samstag, 31. März 2018

Abwasseranschlüsse

Unser Schwager war bereit, mit uns die Abwasseranschlüsse für unsere Toilette und die Hebeanlage zu legen. Da er Bauingenieur ist und sich mit Tiefbau auskennt, wusste er was wir dazu alles benötigen. Also ab in den örtlichen Baumarkt, zwei Schaufeln, haufenweise Rohre und Abzweige in das Auto vom Schwiegerpapa laden und los geht's.

Das Auto des Schwiegerpapas wurde im Baumarkt vollgepackt

Leider war der Baggerfahrer am Nachbargrundstück nicht bereit, mal eben einen Graben für uns auszehen, da er selbst zuviel zu tun hatte. Also? Selbst ist der Mann!!! Unser sandiger Boden machte das "manuelle Buddeln" möglich und die Durchführungen an unserer Hauswand liegen nur 40cm unterhalb der aktuellen Geländeoberkante.


Nur für den Kanalanschluss musste Marco (der Schwager) 1,2 m ausheben. Die Rohre zu verlegen war dann das geringste Problem. Das einzuhaltende Gefälle von 2% stellte uns an manchen Stellen schon vor etwas größere Herausforderungen. Wenn das Gefälle zu wenig ist, fließen feste Stoffe nicht weg, zuviel Gefälle bedeutet, dass das Wasser zu schnell läuft und das große Geschäft hängen bleibt. 💩💩💩

Fertiger Kanalanschluss
Nach einem Tag Arbeit war es geschafft. Unser Erdbauer wird dann noch den Anschluss für die Küche verlegen. Der Graben dafür muss um die Ecke gezogen werden, was uns per Hand zuviel Arbeit war.

Freitag, 30. März 2018

Trittstufe ausgleichen

Bei der Abnahme hatten wir bemängelt, dass die Austrittstufe aus dem Keller in den Eingangsbereich hineinragt und dadurch ein Absatz von ca. 22mm entsteht.

Nach Rücksprache mit dem Kundendienst ist dies ein Planungsfehler. Normalerweise wird eine solche Stufe durch den Fließenleger ausgeglichen, der die Treppe macht. In dem Moment, als wir in der Planungsphase den Keller inkl. Treppe und Estrich aus der Leistung von Streif herausgenommen und als Eigenleistung benannt haben, hätte einer der Berater (Architekt, Kundenbereater Streif) reagieren müssen. Dadurch wäre die Betontreppe in der Höhe angepasst worden.




Da wir jedoch keinen Bodenbelag planen, müssen wir den Absatz selbst ausgleichen...

Schwager beim Ausschalen der Stufe

Dazu musste die oberste Stufe ausgeschalt werden und Fliesestrich eingegossen werden. Das ging recht problemlos. Aus der Nachbarschaft konnten wir uns noch zwei Kleckse Grundierung und Randdämmstreifen ausleihen.



Mittwoch, 28. März 2018

Abarbeiten Mängel Elektrik

Spontan erhielt André einen Anruf der Elektrofirma, ob wir in etwa einer Stunde im Haus wären, um die Mängelliste abzuarbeiten. Da wir eh da waren um die Böden zu verlegen, war das auch kein Problem.

Mangel: Falsch angeschlossene Rolläden

Die Suche nach den Fehlern in den Schaltern der Elektrorolläden zog sich bis abends hin, mit dem Ergebnis, dass angeblich die Rolladensteuerung und ein Rolladenmotor defekt sei (der Rollladen war am morgen oben und am abend unten, aber dafür war sicher nicht der Motor verantwortlich). Die Steuerung soll nun neu bestellt werden. Wir sind gespannt, ob sich damit die Probleme lösen werden...

Wir persönlich glauben eher, dass die Elektriker keine Lust mehr hatten zu suchen, weil sie eigentlich noch einen anderen Termin im Baugebiet gehabt hätten, aber bei uns so lange vor Ort waren, dass sie den Termin nicht mehr einhalten konnten. Andererseits ist eine Planung von ca. zwei Stunden für die Menge an Mängeln auch ziemlich schlecht kalkuliert.


Mangel: nicht angeschlossene Doppeldatendose

Die fehlende Netzwerkleitung für die Doppeldatendose durften wir durch einen örtlichen Elektriker einziehen lassen. Die Rechnung geht an Streif und wird dann an das Subunternehmen weitergeleitet.

Mangel: Nicht korrekt aufgelegte Schirmung Netzwerkdosen

Der Mitarbeiter war leider nicht bereit, die Schirmung der Netzwerkdosen fachgerecht aufzulegen. Seine Aussage "das mache ich immer so" war nicht gerade das, was André hören wollte. Dass die Funktion zwar gegeben sein mag, es aber bei schnellen Datendurchsätzen zu Netzwerkstörungen kommen kann, war für den Mitarbeiter auch kein Argument, uns die Dosen richtig anzuschließen.
Der Elektriker meinte sogar zu uns, wir sollten uns eine professionelle Firma suchen, wenn wir wollten, dass die Netzwerkdosen richtig angeschlossen werden, weil er dafür keine Zeit hätte.

Wir wissen, dass Streif Qualität und Kundenzufriedenheit sehr wichtig sind. Deshalb rief André am nächsten Tag kurzerhand im Kundenservice an und erklärte, was vorgefallen war. Der Mitarbeiter war "not amused" und will den Vorfall an das Subunternehmen weiterleiten. Wir denken, hier wird es wohl Konsequenzen geben.
Weiterhin dürfen wir uns von einem Elektriker vor Ort ein Angebot machen lassen und die Arbeiten, nach Genehmigung durch Streif, von diesem durchführen lassen.

Update 02.04.2018:
Inzwischen haben wir die Bestätigung. Die Rechnung reichen wir ein und bekommen diese dann durch Streif bezahlt. Ein Termin mit einem Elektriker ist  bereits vereinbart, er kommt am gleichen Tag wie Küche, Sofa, Esstisch und Kleiderschrank. Gute Terminplanung ist das A und O 😁

Update 09.04.2018:
André hat heute beim Elektriker selbst angerufen, unter anderem wollte er wissen, ob die Bestellung für die neue Rollladensteuerung schon ausgelöst wurde. Unser Nachname reichte schon aus, das man dort sofort wusste, wer wir sind. Scheinbar hat Streif hier schon reagiert und dem Elektriker eine entsprechende Ansage gemacht. Unser schlechtes Gewissen deshalb hält sich in Grenzen.
Die Arbeiten sollen nun Ende April erledigt werden, zumindest die an den Rollläden. Hoffentlich von einem anderen Team...


Mangel: Fehlender Bewegungsmelder

Den haben wir erhalten und werden ihn selbst anbringen, da wir noch nicht genau wissen, wie wir unsere Terrasse gestalten werden.

Mangel: Fehlende Aufputzsteckdose Spitzboden

Diese haben wir erhalten und werden sieselbst anbringen, da wir noch nicht genau wissen, wo sie am meisten Sinn macht.

Montag, 26. März 2018

Böden und Tapeten anbringen

In der Woche vor Ostern hieß es für uns: Böden legen und Tapezieren!

Die Böden und die Tapeten hatten wir bereits vor knapp einem Jahr bei einem Geschäft für Inneneinrichtung gekauft, die Lieferung kam vor rund zwei Wochen.

Bei den Tapeten fiel die Entscheidung auf Vinyltapeten. Der Vorteil ist, dass man nicht die Tapete, sondern die Wand einkleistert. Die Tapete lässt sich nach dem Anbringen noch leicht verschieben. Das macht die Ausrichtung der ersten Bahn deutlich leichter. Die absolut geraden Wände unseres Hauses trugen ebenfalls ihren Teil dazu bei, dass sich das Tapezieren als eine gut machbare Arbeit herausstellte.

Beim Boden war klar, dass wir weder Fliesen noch Teppich haben wollten. Eva hatte bereits etwas Erfahrung im Verlegen von Vinylböden bei ihrer Schwester bekommen. Deshalb war uns von vornherein klar, dass es ein Vinyllaminat werden wird.

Nun wurde es spannend, ob das alles auch noch gefällt. Bevor wir loslegen konnten, mussten wir nochmal auf die Pläne des Inneneinrichters schauen um zu wissen, wo welche Tapete geplant war.


Am Wochenende vor Ostern hatte wir Hilfe von Freunden und den Eltern zum Tapezieren. In zwei Teams wurde drinnen gearbeitet. Die Hausherrin machte sich zusammen mit ihrem Trauzeugen an das Projekt "Fototapete". Nachdem der Maler schon meinte, er hasse Fototapeten, wurde das Schlimmste befürchtet. Aber siehe da:

Mit viel Geduld...

... einer kleinen großen Unterstützung ...

... ein geniales Ergebnis!!!


Auch im Bereich Wohnzimmer, Esszimmer und Küche wurde kräftig gewerkelt. Das Team hier: Papa der Hausherrin und Trauzege des Hausherren.

Schön dick einkleistern. Die Färbung des Klebers verschwindet nach dem Trocknen, hilft aber dabei, die gekleisterten Stellen zu erkennen.

Immer dieses Stoß an Stoß tapezieren... und erst die Steckdosen....

Beeindruckendes Ergebnis! Das Wohnzimmer ist bereit für die Möbel!
Und auch der ein paar Tage später fertiggestellte Küchenbereich wartet nur noch auf die Möbel

Im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass eine Planung auf dem Papier nicht immer mit der praktischen Umsetzung zusammen passt. Nicht die Tapeten an sich, aber die Ausführung an den einzelnen Wänden wurde von uns vor Ort umgeworfen. Mit dem Ergebnis, dass es um einiges besser aussieht, uns aber tatsächlich drei Rollen Tapete dadurch fehlen... Diese haben wir ohne Probleme nachkaufen können und konnten nach dem Wochenende die letzten beiden Wände fertigstellen.

Wir finden das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Haus bekommt nun den ersten Teil "Gemütlichkeit".

Den zweiten Teil hat das Haus in der Woche vor Ostern bekommen. In dieser Zeit haben wir uns daran gemacht, die Böden zu verlegen. Das ist eine Tätigkeit, die man am Besten in Ruhe mit ein bisschen Musik im Hintergrund erledigen kann. Wir haben uns dazu entschieden, in dem Raum zu beginnen, in welchen unsere Papageien einziehen werden.

Der Anfang war schnell gemacht. Bei geraden Wänden ohne lästige bodentiefe Fenster geht das Verlegen gut von der Hand.
Ein zerbrochener Zollstock dient als super Abstandshalter für die Wand, denn der Boden darf nicht direkt an der Wand liegen, damit er arbeiten kann. Ein Zollstock hat die ideale Breite, dass der Spalt unter der Randleiste verschwindet, ist aber auch stabil genug, wenn man von der anderen Seite des Raumes mit einem Klotz und einem Gummihammer auf das Brett haut, um kleine Lücken noch zu schließen.

Tricky wird es dann, wenn man die andere Wand erreicht. Nun heißt es: Genau messen und abschneiden.


Die erste und die letzte Reihe benötigen die meiste Zeit. Auch hier sollten Ruhe und Zeit die beiden Begleiter sein. Zu hastige Arbeit führt im schlimmsten Fall zu Verschnitt und der kann teuer werden.

Für die Anbringung der Randleisten haben wir uns dazu entschieden, es mit Festkleben zu versuchen. Bisher hält alles. 😉

Das Ergebnis kann sich auch hier sehen lassen.

Dienstag, 13. März 2018

Installation Photovoltaik

Die Firma, welche für unsere Photovoltaikanlage beauftragt wurde, war heute da, um den Umrichter und die Batterie einzubauen. Das dauerte ca. 3 Stunden inklusive einer kleinen Einweisung. Nun warten wir nur noch auf die Firma e-Netz, damit wir einen Zähler bekommen, der in beide Richtungen zählen kann und dann kommt der Strom endlich im ersten Schritt vom Dach und erst im zweiten Schritt aus der Dose 😁 Der Umrichter darf nämlich erst dann eingeschaltet werden, wenn dieser Zähler vorhanden ist.

Umrichter inkl. 5 kW-Batterie

Montag, 5. März 2018

Die Wasseruhr und das Malheur

Heute wurde uns die Wasseruhr durch die ZVG gesetzt. Das dauerte an sich keine 30 Minuten, zeigte uns leider aber einen versteckten Mangel auf. Sobald der Haupthahn geöffnet wurde, lief das Wasser aus einer Dichtung heraus direkt auf dem Boden. Die ZVG hat natürlich sofort den Haupthahn geschlossen und wir haben unseren Bauleiter angerufen. Keine zwei Stunden später ist die Installationsfirma (die gleiche wie für die Elektrik... wen wundert's?) angerückt und hat eine Dichtung ausgetaucht. Danach waren die Rohre dicht und wir konnten unseren Wassertank befüllen.

Davon haben wir aber momentan nix, denn wir haben noch keinen Abwasserkanal. Leider lässt Streif nicht zu, dass dieser gesetzt wird, sobald die Baugrube verfüllt wird. Unser Erdbauer ist informiert und wird so schnell wie möglich das Abwasser legen. Bis dahin müssen wir wohl aufs Dixi-Klo gehen und einen Eimer unter das Waschbecken stellen.

Samstag, 3. März 2018

Vorbereitung Smart Home

Heute haben wir mit den Vorbereitungen für Smart Home begonnen. Neun Tage lang haben wir jeden Tag im Haus Leitungen gezogen, Steckdosen gesetzt, Verteilerdosen verkabelt. Aber von vorne:

Ein Warnung vorab:
Dies ist nichts für Laien. Diese Arbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften ausgefüht werden, sonst kann es schnell lebensgefährlich werden.

Zunächst müssen alle Rigipsplatten dort von den Decken runtergenommen werden, an denen später Leitungen laufen sollen. Hierfür sollte man sich eine Montagehilfe besorgen, sonst bekommt man spätestens beim Anbringen der Platten Probleme. An dieser Stelle vielen Dank an Thomas, der uns seine ausgeliehen hat!
In unserem Fertighaus ist es zum Glück so, dass eine Installationsebene für Leitungen gemacht wurde. Das erleichtert das Verlegen der Leitungen um ein Vielfaches.
Die bereits installierte Verdrahtung haben wir natürlich nicht angefasst, sonst würden wir unsere Gewährleistung verlieren. Das ist auch nicht notwendig, denn wir haben einfach eigene Leitungen für spätere Lampenauslässe und LED Beleuchtungen eingezogen.

An wichtigen Stellen im Haus hängen nun Netzwerkleitungen für Bewegungsmelder und Leitungen für Rauchwarnmelder aus der Decke. Überall dort, wo Taster eingebaut sind, werden Netzwerkleitungen hingeführt, um später beim Umstieg auf das SmartHome abfragen zu können, welcher Taster betätigt wurde.
Für Eva wurden zusätzliche Steckdosen für Dekoration an Feiertagen eingebaut, die dann später schaltbar sein sollen. Sämtliche Kabel werden in den Keller geführt und dort erstmal einige Meter länger gelassen, da wir noch nicht genau wissen wo unser Schaltschrank einmal stehen wird.

Eva beim Verlegen einer Leitung in der Installationsebene
Momentan ist noch nichts von dem angeschlossen, was wir zusätzlich verlegt haben. Das wird im nächsten Schritt gemacht, wenn wir das Startkapital für einen Schaltschrank und den SmartHome Server (Loxone Miniserver) zusammen gespart haben. Das sind etwa 1.500,- € plus X. (das X kennt ja jeder Bauherr an diesem Punkt 😓)

Zum Einziehen der Leitungen haben wir uns hochwertiges Kabeleinziewerkzeug gekauft, welches sein Geld wirklich wert war. Hier sollte man auf keinen Fall sparen, sonst braucht man am Ende noch mehr Nerven und Zeit. Meine Empfehlung ist das Werkzeug von Runpotec.
  • Kabeleinziespirale (Art.: 30030)
  • RunpoSticks (Art.: 10444 )
  • Kabeleinziehstrümpfe:
    • 6-9mm (Art.: 20273): Für Netzwerkleitungen
    • 9-15mm (Art.: 20274) Für NYM 3x1,5 oder NYM 5x1,5

Eva mit einem Runpostick und dem Gleithaken in der Hand

Eva hat dann auch gleich lernen dürfen, wie man Steckdosen und Unterverteiler verdrahtet. Natürlich nur im Beisein und der Nachkontrolle von André. 👆
Wie sich herausstellte, fehlte André für das Einziehen der Kabel komplett die Geduld. Denn trotz des hochwertigen Zubehörs klappt es in der Regel nicht beim ersten Mal, das Werkzeug so zu platzieren, dass es an der richtigen Stelle raus kommt. Hier muss man durchaus merhfach versuchen und die Herangehensweise ändern. Die längste Zeit waren etwa 30 Minuten, die für EINE Steckdose gebraucht wurde, um das Ziel zu erreichen. Also nicht gleich beim ersten Mal aufgeben. In der Ruhe liegt die Kraft 🙏🙏🙏

Martin und André beim Einziehen der Leitung

Beim Setzen der Steckdosen und Anbringen von Leitungen in der Decke muss man sehr vorsichtig sein, um die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle nicht zu beschädigen. Wir haben uns hierfür luftdichte Unterputzdosen und eine spezielle Klebefolie, welche mit der Dose eingesetzt wird, besorgt. Worüber wir etwas verwundert sind ist, dass die Klebefolie vom Elektrikunternehmen nicht verwendet wurde.
Wir wollten lieber auf "Nummer sicher" gehen und haben die Folie verwendet, schaden kann es ja nicht.

Da wir wussten, dass wir den ganzen Tag auf der Baustelle sein werden, hat Eva im Einkaufsmarkt  leckere Dosensuppe ergattert und durfte ihre besten Kochkünste mit der Mikrowelle zeigen. Eine Küche besitzen wir ja leider noch nicht 😋

Unser Mittagessen der letzten 8 Tage

Mittagspause bei besten Sonnenschein im "Garten"


Mittwoch, 28. Februar 2018

Hausübergabe

Am 28.02.2018 fand unsere Hausübergabe statt, genau drei Monate nach dem Aufbau. Wir trafen uns bereits um 10 Uhr mit unserem Bauleiter auf der Baustelle und dann hieß es "Augen auf".

Bei dieser Abnahme wurde besprochen, dass nur offensichtliche Mängel, wie Fehler im Putz, Beschädigungen an den Fenstern, falsche Fliesen etc. in das Protokoll aufgenommen werden würden. Versteckte Mängel können an dieser Stelle gar nicht festgestellt werden, deshalb werden diese auch nicht mit aufgenommen.

Wir begannen mit der Außenseite des Hauses und sind Stück für Stück um das Haus herum gegangen. Hier hatten wir nochmal die Gelegenheit, den beim Abbau des Gerästes gebrochenen Lichtschacht in das Protokoll aufnehmen zu lassen, ebenso die noch fehlenden Abdeckungen eben dieser.

Danach ging es im Innenbereich weiter, auch hier wurde Raum für Raum geprüft, ob alles so ist wie es sein soll. Das galt auch für die Funktion von Rollläden, Fenstern und Türen. Die letzten beiden funktionierten einwandfrei, nur die Rollläden waren sich nicht so einig darin, wer bei welcher Taste in welche Richtung zu laufen hat. Dies ist einer der Punkte, welcher von der Elektrik-Firma nachgebessert werden muss (neben der bereits gemeldeten fehlenden Netzwerkleitung im Flur und einem nicht vollständig beschrifteten Sicherungskasten in EG und Keller).

Um 12 Uhr kam unsere Baubegleitung dazu und hat sich auch noch einiges angesehen. Allerdings hatte sie nichts gravierendes zu bemängeln, was schon mal ein gutes Zeichen für uns ist.

Ein großes Manko entdeckten wir im oberen Bad, denn hier wurde leider von der Sanitär-Firma nicht wie bestellt eine Unterputzarmatur in der Dusche eingebaut, sondern eine Vorbereitung für eine Aufputzarmatur. Sehr ärgerlich, da wir die richtige Armatur im Keller NEBEN den übrig gebliebenen Fliesen gefunden haben. Hier muss die Firma nochmal nachbessern, inkl. Entfernen und Neu-Anbringen der Fliesen.

Zusammengefasst haben wir die folgenden Punkte in unser Übergabeprotokoll aufnehmen lassen.

  • Dürchbrüche im Keller für die Elektroinstallation sind nicht geschlossen, sprich: gedämmt
  • Eine von zwei Hebeanlage fehlt
  • der Deckel der vorhandenen Hebeanlage ist defekt (was bereits bei der Firma moniert wurde, als der Wassertank eingebaut wurde)
  • Beschriftungen in den Sicherungskästen sind nicht vollständig
  • Zuluftturm und Abluftlichtschacht der Heizung fehlen
  • Zwischen EG und Kellerabgang besteht ein Absatz von ca. 1 cm, wo der Estrich nicht gegossen wurde
  • Nicht verwendete Löcher für Verteilerdosen wurden nicht verschlossen.
  • Fehlerhafte Verdrahtung der Rollläden
  • Kellertür lässt sich nicht zu 90° öffnen, da diese mit der Zarge der Schiebetür kollidert -> Planungsfehler
  • Fehlende Doppeldatendose im Flur
  • Falsche Duscharmatur verbaut
  • Fehlender Bewegungsmelder außen

Alles in allem ist da nichts dabei, wo wir sagen würden, dass es sich nicht beheben lässt. Allerdings müssen wir hier ziemlich Druck aufbauen, da keine zwei Wochen später unser Maler anrücken wird, um die Wände zu verspachteln, zu schleifen und zu grundieren. Sollten die Mängel bis dahin nicht behoben worden sein, muss der Fremdunternehmer des vorherigen Zustand wieder herstellen. In diesem Punkt sind wir aber entspannt, denn das geht nicht auf unseren Geldbeutel.

TIPP der Bauherren: immer den Grundriss, die Elektropläne und eventuelle Zeichnungen aus Bemusterung etc. dabei haben. Nach so langer Zeit kann man sich nicht mehr an alles erinnern und die Gefahr, das etwas übersehen wird, besteht. Wir haben uns schon bereits vor der Abnahme die Dinge aufgeschrieben, welche wir ansprechen wollten und sind mit einer ganzen Liste in den Termin gegangen, welche wir Stück für Stück mit dem Bauleiter besprochen haben.

Was wir an dieser Stelle als einzigen wirklichen negativen Punkt bemängeln müssen, ist der Dreck auf der Baustelle. Nach Übergabe haben wir aus dem Keller zwei große Säcke an Müll rausgetragen und im Außenbereich lagen Styroporplatten, nicht gebrauchte Betonsäcke (mittlerweile durchgeweicht und bretthart), restliche Säcke vom Armierungsputz. Neben dem Container (in dem noch mehr wie genug Platz ist), stapeln sich alte Holzpaletten, Reste der Installation der Heizung und allerle Müllsäcke voll mit abgeschnittenen Leitungen und Fliesen. Hier sind wir ehrlich: wir hätten erwartet, das Mitarbeiter von Streif vorher durch das Haus gehen und diese Dinge aufräumen. Vor allem die Zigarettenkippen (Rauchverbot scheint die Fremdfirmen nicht zu interessieren, unser Bauleiter war allerdings wenig begeistert davon) und eine Bierflasche der Arbeiter hätte ich definitiv weggeräumt, bevor die Bauherren das sehen.


Das Schönste daran: am Ende der Abnahme wurde das Schloss in unserem Beisei ausgetauscht und wir konnten die Schlüssel in Empfang nehmen. Jetzt können wir endlich rein, wann wir wollen. 😍

Montag, 26. Februar 2018

Termin für die Übergabe

Am Mittwoch, den 28.02. ist es endlich soweit: wir haben unseren Übergabetermin! Mal sehen, was das wird, denn ein paar Punkte haben wir schon auf unserer Liste, die bisher noch nicht gemacht wurden. Dazu gehörten unter anderem die Abdeckung der Lichtschächte, die Beschriftung der Sicherungen im Kasten, der Anschluss der PV-Anlage, der Austausch des Deckels der Hebeanlage im Keller etc.

Diese Punkte haben wir uns immer sofort notiert, wenn sie uns ins Auge gestochen sind und werden von uns am Mittwoch angesprochen und ins Übergabeprotokoll aufgenommen.

Und dann haben wir endlich einen Schlüssel 💪

Nun heißt es, die folgenden Termine zu koordinieren:

- Erdbauer für Abwasser und Versickerung
- Stromanschluss für den final gesetzten Zähler
- Telefonanschluss
- LKW für den Umzug bestellen
- Kisten packen
- Smart Home verkabeln
- Maler koordinieren
- Helfer fürs Tapezieren und Böden legen anheuern
- Umzugshelfer animieren (inkl. der Sorge um deren leibliches Wohl)
- Den Ehemann davon abhalten, auf dem nackten Estrich zu schlafen 😁
- Den Ehemann am Samstag rechtzeitig aus dem Haus schleifen, damit wir den Kinofilm nicht verpassen 😁😁

Mittwoch, 21. Februar 2018

Finaler Ausbau - Tag 2+3

Es geht Schlag auf Schlag weiter in unserem Eigenheim. Nachdem wir am Montag gesagt bekommen hatten, die Fliesen würden am selben Tag noch fertig werden, mussten wir am Dienstag natürlich auch wieder gucken gehen. Und tatsächlich: es hatte sich wieder eine ganze Menge getan.

Nicht nur, dass die Duschwanne im unteren Bad an Ort und Stelle war, auch der Handlauf auf dem Treppenaufgang war angebracht, die Innentüren befestigt und auf die entsprechende Bodenhöhe eingestellt.








Lange konnten wir nicht gucken, immerhin will man den Handwerkern ja nicht ständig in den Füßen rumlaufen...

Am nächsten Tag waren die Bäder dann tatsächlich fertig, inklusive der Montage von Waschbecken und Toiletten. Unsere eigene kleine Wellness-Oase 😍


Da will Frau doch gleich ein Bad nehmen

Montag, 19. Februar 2018

Finaler Ausbau Tag 1 / Verbundabdichtungen

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, heute auf der Baustelle vorbei zu schauen, um sicher zu gehen, dass auch wirklich etwas passiert. Und siehe da, es passiert was. 😁

Wir hatten mal wieder das Gefühl vollkommen im Weg zu stehen, aber das sind wir bereits gewohnt. Das Team der Ausbaufirma hatte bereits gezaubert und die komplette Verbundabdichtung in beiden Bädern gemacht. Sehr überrascht waren wir darüber, dass die Bodenfliesen auch noch heute gelegt werden. Wie bei einem großen Puzzle haben wir überall die Teile gefunden, die noch im Haus einzubauen sind

Evas Badewanne im Kinderzimmer

Begehbare Dusche im Bad oben

Innentüren im Wohnzimmer

Duschtasse unten bei Bonny und Clyde

Donnerstag, 15. Februar 2018

Fertig verputzt + es geht weiter

Endlich ist unser Haus komplett verputzt und farbig angestrichen.

Das Gerüst wurde im Anschluss abgebaut, sodass unser Erdbauer demnächst anfangen kann, die restlichen Kanalanschlüsse für das Abwasser und die Entwässerung für das Regenwasser zu machen. Den Termin müssen wir noch mit ihm abstimmen.



Nachdem wir fast zwei Wochen Stillstand hatten, hat uns unser Bauleiter heute angerufen, dass es nächste Woche ab Montag final weitergehen soll. Die letzten Innenarbeiten werden eine Woche dauern und sollen durch eine von Streif beauftragte Firma gemacht werden. Dabei werden die Bäder verfliest, Amarturen, Waschbecken, Toiletten, Duschen und die Badewanne eingesetzt. Zeitgleich sollen bis Ende nächste Woche alle Innentüren, die Schiebetür und die Fensterbänke eingebaut werden.
Das Fenster im unteren Bad wird nächste Woche auch angeliefert, sodass dieses gegen ein satiniertes ausgetauscht werden kann.

Jetzt drücken wir noch die Daumen, dass nächste Woche auch die Heizung und die Elektrik fertig angeschlossen werden können. Bei der Proxxon Heizung fehlen im Keller noch alle Lüftungsrohre und deren Schalldämpfer, bei der Elektrik fehlt noch der Umrichter und der Batteriespeicher. Wasser- und Elektrozähler sind auch noch nicht durch die Versorger installiert.

Wenn alles nach Plan läuft, gibt es in zwei Wochen die Übergabe für das Haus. Im Anschluss müssen wir direkt rein und unser Smart Home vorbereiten, da der Maler im März nur zwei Wochen Zeit für die Spachtelarbeiten hat.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Rauchmelder und Leitungen

Wir haben heute unsere Rauchmelder geliefert bekommen, die wir in allen Räumen einbauen wollen.
Das Produkt von Gira "Dual Q" hat uns dabei besonders überzeugt. Mit einem Preis von ca. 35€ / Stück erhält man ein wirklich gutes Produkt.
Rauchmelder Gira Dual Q

Die Rauchmelder sind im Standard per Leitung vernetzbar (max. 40 Melder) und arbeiten mit den zwei Erkennungsverfahren "Rauchdetektion" und "Hitzeerkennung". Außerdem gibt es eine Verschmutzungserkennung, sodass die Messung über die Jahre angepasst wird.
Mit der fest eingebauten Batterie soll eine Laufzeit von mindestens 10 Jahren erreicht werden
In für Rauchmelder ungeeigneten Räumen, wie Küche und Bad, lässt sich die Rauchdetektion dauerhaft ausschalten.
Die Rauchmelder unterscheiden in Warnmeldungen und Alarmmeldungen. Warnmeldungen (z.B. Batterie und Verschmutzung)  werden nachts dank eines Helligkeitsensors unterdrückt. Alarmmeldungen lösen immer aus. Durch die Vernetzung gehen alle Rauchmelder im ganzen Haus an, wenn ein Gerät auslöst.


Vernetzung durch die grüne Klemme oben rechts


Die Geräte lassen sich mit einem Funk- oder Relaismodul nachrüsten. Für das Smart Home werden wir Relaismodule in die Rauchmelder einsetzen. Dadurch kann abgefragt werden, welcher Melder ausgelöst hat und Störmeldungen, wie Batteriewarnung oder Verschmutzung können mit dem Modul gemeldet werden.

Die Rauchmelder lassen sich auch später in die Alarmanlage integrieren. Schließt man die zwei Drähte der Meldeleitung kurz, so lösen alle Rauchmelder Alarm aus. Das lässt sich perfekt als Innensirene nutzen, um Einbrecher in die Flucht schlagen zu können, oder auch um auf andere Gefahren, wie auslaufendes Wasser, hinweisen zu können.

Gleichzeit ist die erste Leitung eingetroffen, um die Geräte untereinander verdrahten zu können. Hier nehmen wir eine günstige Telefonleitung J-Y(ST)Y 4x2x0,8. Hoffentlich reichen 200m für die Vernetzung aus.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Smart Home

Ursprünglich wollten wir in unserem Haus kein Smart Home einbauen. Zum einen war uns die Variante von Streif zu teuer, zum anderen dachten wir dabei immer an Alexa, Google, Homematic und wie auch immer alle anderen Anbieter heißen.

Zwei Arbeitskollegen von André bauen momentan, bzw renovieren ein Haus und haben ihm gesagt, dass sie ein Smart Home von Loxone planen. Zunächst hatte André darüber geschmunzelt und es abgetan mit: "Das brauchen wir nicht."

Zwischen den Jahren war jedoch jede Menge Langeweile vorhanden und somit für den Bauherrn genügend Zeit vor dem Rechner ein paar Recherchen anzustellen und sich näher mit Loxone zu beschäftigen. Immerhin muss er sich ja mit irgendwas beschäftigen, während die Frau arbeiten geht. 😛

Smart Home - Ein Erklärungsversuch

Es sei zuerst einmal erwähnt, dass Smart Home im Grunde schon seit 1996 existiert. Unter dem Begriff KNX wurde ein System zur Gebäudeautomatisierung entwickelt. Eingesetzt wird KNX sehr häufig in großen Immobilien und Büros, wo sich viele Menschen im Gebäude aufhalten. Dabei geht es natürlich nicht darum, sich per Sprachbefehl "Alexa, koch mir Kaffee" Arbeit abnehmen zu lassen. Vielmehr soll das intelligente Gebäude ständig wiederkehrende Aufgaben erledigen, für die sich in einem Großraumbüro wohl sonst niemand zuständig fühlen würde.

Als Beispiel möchte ich hier die Steuerung der Jalousien anbringen:

  • 6:00 die ersten Mitarbeiter kommen:
    Jalousien sind noch als Sichtschutz geschlossen
  • 7:30 die Sonne geht auf
    Die Jalousien werden, abhängig vom Sonnenstand, aufgefahren. Dort, wo die Sonne noch zu niedrig steht und Mitarbeiter blenden könnte, bleibt die Jalousie unten oder verändert den Winkel der Blenden
     
  • 12:00 Die Sonne erreicht ihren Höchststand
    Zum Schutz vor zu großer Hitze fährt die Jalousie in eine Beschattungsposition und vermindert so das Aufheizen des Büros
In einem großen Gebäude würde wohl niemand an jedes einzelne Fenster gehen und ständig den Sonnenschutz einstellen. Bei Sturm würde sich auch eventuell niemand zuständig fühlen, die Jalousien hochzufahren. Das erledigt stattdessen die KNX Steuerung. Das intelligente Gebäude kann genauso auf Gefahrensituationen reagieren:

Beispiel: Ein Rauchmelder löst aus!
  • alle Lichter gehen automatisch an
  • die Rollläden fahren hoch, um Fluchtwege freizugeben
  • Feuerschutztüren schließen automatisch
  • Feuermelder werden aktiviert, um die Anwesenden zu warnen
  • Rauchabsaugung und Rauchabzüge werden aktiviert
  • die Brandmeldeanlage löst Alarm bei der Feuerwehr aus
Das alles ist nur mit einer intelligenten Steuerung möglich. Natürlich ist das für unser Eigenheim etwas zuviel, aber das Prinzip wird klar: weniger Handgriffe bei immer wiederkehrenden Situationen, oder Hilfe bei Gefahrenlagen (Anmerkung der Bauherrin: zum Glück macht mein Sani keine GROß-Schadenslage daraus... 💋)

Das smarte Zuhause im Eigenheim


Im eigenen Haus wird man wohl eher ein paar praktische Aufgaben durch sein Smart Home erledigen lassen, anstatt im Falle einer Warnung durch einen Rauchmelder die Feuerwehr alamieren zu lassen:
  • Bei Sturm
    • die Markise fährt ein
    • die Rollläden fahren nach unten, um die Fenster zu schützen
  • Bei Auslösen eines Rauchmelders 
    • es wird angezeigt, welcher ausgelöst hat
    • alle anderen Rauchmelder werden ebenfalls alarmiert
    • zusätzlich werden die Lichter in den Fluren, im Treppenhaus und im Außenbereich eingeschaltet.
    • die Rollläden fahren hoch, um eine bessere Flucht ermöglichen zu können
  • Verschiedene Lichtstimmungen:
    • zum Beispiel:
      • Essen: Die Beleuchtung über dem Esstisch ist an, die restlichen Lampen werden gedimmt
      • Fernsehen: Nur die Grundbeleuchtung ist an. Die Rolläden am Fernseher fahren in Beschattungsposition
      • Kochen: Das Licht in der Küche ist komplett an, über der Spüle und dem Kochfeld wird zusätzlich ein Strahler eingeschaltet
  • nächtlicher Toilettengang:
    • die Lichter gehen automatisch gedimmt an, wenn man den Flur und das Bad betritt
  • Licht im Keller angelassen
    • es wird gemeldet, wenn sich niemand mehr im Keller aufhält und das Licht angelassen wurde

Unterschied von Loxone zu anderen Marktbegleitern

Loxone wurde mit dem Hintergedanken entwickelt, ein intelligentes Eigenheim zu schaffen, das den Bewohnern Arbeit abnimmt und dabei genauso flexibel ist wie KNX. Nun stellt sich natürlich die Frage, warum nicht gleich KNX? Der KNX-Standard ist für die eigenen vier Wände viel zu teuer und ohne Expertenwissen auch kaum selbst zu realisieren.

Loxone möchte diese Lücke schließen. Das System ist zwar günstiger wie KNX, aber immer noch teurer wie die sonstigen Marktbegleiter, jedoch mit den für uns entscheidenden Vorteilen:
  • selbst installierbar (als Elektrofachkraft)
  • Internetanbindung ist nicht notwendig
  • die Daten verlassen nicht das Haus und werden auch nicht durch Loxone ausgewertet
  • günstiger wie KNX
  • Programmiersoftware kostenlos herunterladbar
  • selbst programmierbar

Unsere Entscheidung für Loxone

Nach den langen Recherchen durch André zwischen den Jahren (2017 / 2018) entschied er sich dafür, eine intellegente Gebäudesteuerung mit Loxone zu realisieren. Die Frau des Hauses musste nur noch überzeugt werden. Auch sie hatte zunächst den Gedanken, dass die Daten durch den Anbieter abgegriffen werden und Hacker sich Zugang zur Steuerung verschaffen könnten. André konnte diese Bedenken ausräumen und erklärte ihr, wie unser Smart Home umgesetzt werden soll.
Das Argument "...im Winter (und an Ostern, Halloween, usw.) können wir deine Fensterdeko und den Weihnachtsbaum automatisch angehen lassen..." war wohl ausschlaggebend dafür, dass das Smart Home umgesetzt werden soll. Die Ansprüche an unser System sind wie folgt:
  • Vor Gefahr schützen bzw. warnen
  • Arbeit abnehmen
  • Energie sparen (Trockner, Geschirr- und Waschmaschine einschalten, wenn genügend Strom von der Photovoltaik bereit steht)
  • Die Fensterdeko bei Dunkelheit einschalten und auch auf einen Schlag wieder ausschalten
  • Lichter intelligent Ein- / Ausschalten bzw. Dimmen, je nach Uhrzeit 

Vorbereitungen

Unser Haus wurde durch Streif bereits elektrisch verdrahtet, was für uns Vor- und Nachteile hat. Zum einen können wir uns Zeit lassen mit dem Verdrahten der Smart Home Komponenten, da alles bereits erstmal funktioniert. Andererseits müssen wir zu jedem Schalter nachträglich eine Netzwerkleitung legen. Dabei werden uns die bereits vorhandenen Leitungen mit Sicherheit im Weg sein. Wir werden also anfangs eine doppelte Verdrahtung haben, die dann nach und nach an die Geräte von Loxone angeschlossen wird.
Da wir auch die Beleuchtung steuern möchten, müssen wir die Stromleitungen für Lampen ebenfalls doppelt verlegen. Das ist nichts für Laien und sollte unbedingt durch eine Elektrofachkraft erfolgen! Gut, dass André eine entsprechende Ausbildung hat. Das spart uns einiges an Geld (und hoffentlich Nerven).

Die Leitungen werden alle zentral in den Keller gelegt und dort in einem Schaltschrank verdrahtet, im Gegenzug zur klassischen Verdrahtung, wo die Leitungen eher kreuz und quer verlegt wird.

Die Nachrüstung bedeutet für uns, dass wir stellenweise Rehgipsplatten von der Decke wieder entfernen müssen. (Wir haben ja sonst nichts mehr zu tun... tapezieren... Böden legen...)
An den Außenwänden und im Obergeschoss müssen wir besondere Maßnahmen ergreifen, da hier eine Folie für die Luftdichtigkeit des Hauses verbaut ist. Diese sollte möglichst unbeschädigt bleiben. Wenn nicht anderst möglich muss mit geeigneten Materialien wie luftdichten Hohlwanddosen und Klebemanschetten gearbeitet werden, um die Luftdichtigkeit und damit die Energieffiezienz des Hauses nicht zu gefährden. Außerdem müssen wir immer beachten, dass auch alles wasserdicht bleibt, damit wir nicht in ein paar Jahren eine böse Überraschung in unserem "Holzhäuschen" erleben!
Im Obergeschoss besteht vor allem die Gefahr, dass Feuchtigkeit durch die Decke dringt und die dort verlegte Dämmung nass wird.

Schwedische Möbelhäuser sind doof

Heute waren wir beim IKEA. Wir hatten uns schon zwischen den Jahren mal nach einem Kleiderschrank umgeschaut und haben uns "unseren" PAX zusammengestellt.

Nun bestellen wir aktuell eine ganze Menge Leitungen, Klemmen etc. etc. für das Smart Home. Da die Herrin des Hauses das nicht in Einzelteilen in der Wohnung stehen haben will (und dann beim Transport ins Haus doch was vergessen geht), sollten bei IKEA zwei Kisten gekauft werden, damit man das Zeug sammeln und in einem Schwung transportieren kann.

Gesagt, getan. Allerdings haben wir dann gleich noch den Schrank bestellt, einen Liefertermin vereinbart mussten natürlich noch einen HotDog und ein Softeis verdrücken. 🙈🙈🙈

Man kommt doch nie aus dem blau-gelben Gebäude raus, ohne was zu kaufen...

Der große Vorteil daran: Frau ist happy nach anstrengenden Wochen im Büro und den Liefertermin konnten wir auf den selben Tag legen wie Couch, Tisch und hoffentlich Küche. Wenn also am 11.04.2018 im Baugebiet Laster von IKEA oder Höffner im Weg stehen... Sorry! 😊

Montag, 22. Januar 2018

40. Aufbautag Es ist gelb

👀👀👀

Uiuiuiuiuiuiui......






😁😁😁😁😁😁😁😁😁

Mittwoch, 17. Januar 2018

Abweichungen Elektroausführung

Leider mussten wir feststellen, dass die Netzwerkdosen und das Patchfeld nicht fachgerecht aufgelegt wurden.
Patchfeld im Keller, noch nicht fachgerecht aufgelegt
Im Bild ist zu erkennen, dass die einzelnen Leitungen zu lang gelassen wurden. Diese müssen möglichst kurz und ohne Reserve auf die Klemmen geführt werden. Zudem sind immer je zwei Leitungen zu Paaren geschirmt. Der Schirm muss bis zu Klemmstelle erhalten bleiben. Pro Aderpaar darf der Schirm max. 1,5cm früher aufhören. Dabei sind beide Kabelenden miteinzubeziehen. Also an Netzwerkdose und Patchfeld dürften im Schnitt 0,75cm frei sein.

(Anm. der Bauherrin: hat jetzt jeder verstanden, oder? 😅)

Es kann bei einer nicht fachgerechten Ausführung zu Datenfehlern und damit zu Netzwerkstörungen kommen, da Datenpakete verloren gehen können. Hier muss das Elektrounternehmen in jedem Fall nachbessern. Zudem fehlt an dem Patchfeld eine Erdungsleitung (Schraube unten rechts im Bild)

Da wir noch Estrich in den Keller gießen lassen wollen, dürfen keine Leitungen am Boden entlang gelegt werden. Auch hier muss der Anschluss der Potentialausgleichsschiene von oben erfolgen, sonst werden die Leitungen mit dem Estrich eingegossen

Leitungen zur Potentialausgleichsschiene müssen von oben angeschlossen werden

Im Anschlusskasten wurden für flexible Leitungen keine Aderendhülsen an den schraubbaren Anschlusspunkten benutzt. Das Problem ist dabei, dass die einzelnen Adern beim Festschrauben der Leitung auseinander gedrückt werden und sich damit der Querschnitt der Leitung verringert.
Der maximal zulässige Strom verringert sich dadurch erheblich und es besteht auf Dauer Brandgefahr.

Fehlende Aderendhülsen

Die Abweichungen haben wir über das Kundenportal von Streif bereits gemeldet. Da die Elektriker so oder so noch einmal vorbei kommen müssen, kann das gleich erledigt werden.